LEKTION 266: Bikini

LEKTION 266: Bikini

Exakt an diesem Tag vor 71 Jahren präsentierte man der Welt den Bikini. Damals eher etwas Heikles, wenn man so viel Haut auf einmal zeigte. Heutzutage ist der Bikini in der Sommerzeit nicht mehr wegzudenken.

Um der «Saga» Bikini nachzugehen, haben wir uns wieder extraschlau gemacht.

1. Ein Erfinder

Nicht nur, dass der Erfinder des Bikinis ein Mann war, er war von Beruf Maschinenbauingenieur. Der Erfinder, der Franzose Louis Réard liess den Bikini von einer Striptease-Tänzerin bei der Präsentation tragen. Damals liess sich kein einziges Model finden, das sich traute, ein solch knappes Teil zu tragen.

2. Welcome to «Bikini»

Das mag ja klingen wie eine Ferieninsel in Hawaii, stimmt aber nicht. Wir sind bei der Namensgebung angekommen. Der Bikini hat seinen Namen von einem ganz speziellen und nicht ganz üblichen Ort. Der Bikini wurde nach dem Bikini Atoll der Marshallinseln in den USA benannt. Wer wissen will, was die Amerikaner damals auf den Marshallinseln gemacht haben, sie testeten 1946 die erste Atombombe. Immerhin macht Sinn, dass man das Bikini-Atoll auch «Land der Kokosnüsse» nannte.

3. Zahn der Zeit

Ja, auch dieser traf den Bikini. Glücklicherweise, denn früher war der Bikini in vielen Ländern und Ortschaften verboten. Zum Beispiel in Italien, Spanien, Portugal und sogar im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Okay, damals vielleicht noch nicht.
Der Bikini ist dafür heutzutage nicht mehr aus der Mode wegzudenken. Er ist ein Modestatement im Sommer. 90 Prozent der Frauen in Deutschland ziehen den Bikini dem Badeanzug vor. Zu den beliebten Farbvarianten gehören Schwarz, Blau, Korall.

4. Der Preis ist auch heiss

Oh ja, nicht nur ein Bikini ist heiss, auch der Preis. Im Durchschnitt wird für ein Bikini in Deutschland 33 Euro ausgegeben. Das variiert von ganz billig bis zu ganz teuer. Der wertvollste jemals präsentierte Bikini kommt aus einer Modekollektion von Designer Scott Henshall (fast wie Marshallinsel). Das gute, aber wenige Stück Stoff, ist überall mit kleinen Diamanten bestückt und hat einen Kostenpunkt von ca. 3 Millionen Franken!

Der Bikini macht sich hierzulande am Besten in der Badi. Deshalb checkt mal unsere Badi-Agenda. Ist eure Lieblings-Badi auch dabei und wo geht’s wohl als nächstes hin?

So, genug für heute. Fuxt schön weiter, geniesst die Sonne und bis zur nächsten Lektion.