LEKTION 279: Alles Hexerei!

LEKTION 279: Alles Hexerei!

Hexen, ein immer wieder schönes Thema um darüber zu diskutieren, ob sie nur etwas Fiktives sind, sie es tatsächlich gab oder sogar heute noch unter uns weilen. Egal ob grosse Warzen, Lebkuchenhäuser oder Besen, es gibt unzählige Mythen für Hexen. Grund genug, uns mit Argumenten die der Hexe nachgesagt werden oder wurden auseinanderzusetzen.

1. Ins schlechte Licht gerückt

Liebe Männer, eine Frau als Hexe zu beschimpfen geht also nicht! Es gab auch viele männliche Hexer oder sogenannte Hexenmeister. So wurde das damals zumindest kommuniziert. Im Zeitraum von 1430 bis 1750 fielen viele Frauen und Männer der Hexenjagd zum Opfer. Die meisten Op

2. Warum gab es die Hexenverfolgung?

Die Menschen um 14000, suchten nach Gründen für schlechtes Wetter, Ernteausfälle, Krankheit und Hungersnöten. Die katholische Kirche sah sich zum Handeln gezwungen, der Geistliche Heinrich Kramer (1430-1505) verfasste das Buch «Hexenhammer» und schuf damit eine Anleitung für die darauffolgende Jagd auf Hexen. In den ersten 30 Jahren nach Veröffentlichung des „Hexenhammers“ starben Schätzungen zufolge mehrere Tausend Menschen in ganz Europa auf dem Scheiterhaufen.

3. Der Besen

Der Hexenbesen ist im Volksglauben das bevorzugte Transportmittel der Hexen, die auf ihm durch die Luft reiten. Den Hexen wurde nachgesagt, dass sie sich oder ihren Besen mit Salben einschmierten um dann zum Treffen mit dem Teufel zu fliegen.
Ob man dies jetzt glauben soll oder nicht bleibt jedem selbst überlassen.

Hier ein kurzes Video über angebliche Hexensichtungen.

 

4. Nutzen gezogen

Die Hexenverfolgung nahm auch kein Ende, als die Wissenschaft ausgeprägter war. Wirtschaftlich gesehen war die Hexenjagd ein florierendes Geschäft. Den Menschen, welchen den Prozess gemacht wurde, mussten die Kosten selbst aufbringen. Das Gerichtspersonal liess es sich nach einem Prozess meist auf Kosten der Angehörigen mit Speiss, Trank und Musik gut gehen. Viele Anklagen gab es vor allem, da die Anzeige gegen eine Hexe immer anonym aufgegeben wurde. Damit sank die Hemmschwelle. Ein schon fast raffinierter Trick! Leider verändert das liebe Geld den Menschen noch heute.

5. Weisse Hexe

Es gab nicht nur Hexen, die schwarzen oder Schadenszauber verübten. Die sogenannte weisse Hexe konnte ihren Zauber für Wohlstand, Geld, Liebe und Glück einsetzen. Dass dies auch nicht wirklich gut war, lag daran, dass sie angeblich auch die Künste der schwarzen Magie besassen. Deshalb wurde auch auf sogenannte weissen Hexen Jagd gemacht.

Wenn ihr das Schicksal der letzten Hexe in der Schweiz erfahren wollt, können wir euch das Musical Anna Göldi, das momentan auf dem SIG-Areal in Neuhausen gastiert, empfehlen. Spieltermine und weitere Informationen findet ihr natürlich bei uns auf www.nordagenda.ch.

So, hiermit sind wir auch schon wieder fertig für heute. Hext schön weiter, und bis zur nächsten Lektion.

medium;“>https://de.wikipedia.org/wiki/Hexe#Fiktive_Gestalten

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Faszination-Hexen-Mythen-und-Wahrheiten,hexen110.html