LEKTION 298: Frühlingserwachen

LEKTION 298: Frühlingserwachen

Nachdem wir nun knapp anderthalb Wochen bei Eiseskälte bibbern mussten, kommt das warme Hoch nun sehr gelegen. Ist es nach drei Tagen warmem Wetter noch zu früh zu sagen, dass langsam aber sicher der Frühling eintrudelt?

Gehen wir davon aus die Natur meint es gut mit uns und die Temperaturen bleiben für einige Zeit konstant warm – unser Leben verändert sich drastisch – lies selbst.

Fluch und Segen

Diese Aussage trifft nur auf Raucher zu, E-Zigaretten-Raucher ausgeschlossen. Die wenigsten Raucher ziehen sich ihre dicke Winterjacke an um für fünf Minuten nach draussen zu gehen. Voller Überzeugung der Kälte zu trotzen muss der Raucher aber eingestehen, dass es nicht einmal für die halbe Zigarette reicht, bevor man «ganz erfriert». Wenn es wärmer wird, kann man entspannt der wärmenden Sonne entgegen gucken und genüsslich die ganze Zigarette rauchen. Einziger Nachteil: Man raucht mehr Zigaretten am Tag.

Lauf Forrest, lauf!

Wir verstehen schon, Spaziergänge können auch im Winter sehr schön sein. Wenn allerdings der Schnee fehlt und dir der eisige Wind durchs Gesicht zieht, bleibt man doch lieber in der warmen Stube im Sessel sitzen. Umso schöner wenn es wärmer wird und man bei einem Spaziergang in der dünnen Frühlingsjacke der langsam aufblühenden Natur zusehen kann.

i-(ce) Phone

Bei Feierabend noch kurz auf dem Handy nachschauen ob gleich ein Zug fährt, da man nicht in der eisigen Kälte auf dem Perron warten will. Bei noch knapp 60% Akku, kurz die SBB-App öffnen und «Schwupps» der Bildschirm wird schwarz. Handy unterkühlt obwohl man es gerade einmal ein paar Sekunden draussen hatte. Handy aus, kalte Hände und die Unwissenheit für den Moment wann der Zug fährt.
Es wird Zeit, dass es wärmer wird!!!

Ge-(niessen)

Aber wie alles auf der Welt hat auch der Frühling seine weniger schönen Seiten. Es kommt die Heuschnupfen-Zeit! Überall laufen rote Näschen herum und schnupfen vor sich hin – bei den einen mehr, bei anderen weniger. Da hat man gleich einen guten Grund sich über den Frühling aufzuregen und sich sehnlichst den Sommer zu wünschen. Im Sommer wird dann wieder gestinkert, dass es zu heiss ist und im Herbst zu kalt und zu nass – der Kreis schliesst sich.
Bei so vielen Problemen weiss man ja gar nicht mehr was man mit sich anstellen soll – Da bleibt nur noch der Blick ins Leere… gell Felix!

So, wir sind am Ende unserer heutigen Lektion angekommen. «Gsundheit» und bis zur nächsten Lektion.